Info

Zusätzliche Informationen WATCH-Projekt

Was erwarten wir?

Die Apotheke bemüht sich, während eines Zeitraums von 2 Monaten mindestens die folgenden Zahlen zu erreichen:

  • Dass Sie 30 Patienten, die zum ersten Mal ein oder mehrere Antidiabetika erhalten, WATCHandtalk + beipackCLIP zur Verfügung stellen.
  • Dass Sie beipackCLIP 20 Patienten bereitstellen, denen ein oder mehrere Antidiabetika wiederholt verschrieben werden.
  • Dass Sie 10 Patienten, die zum ersten Mal ein oder mehrere Nicht-Antidiabetika erhalten, einen Flyer geben und sie bitten, einen kleinen Fragebogen auszufüllen.
  • Dass Sie und Ihre Kollegen einen Fragebogen bezüglich Ihrer Erfahrung mit WATCHandtalk und beipackCLIP ausfüllen.

Webinare

Es werden keine weiteren Webinare mehr angeboten. Konnten Sie nicht an einem Webinar teilnehmen oder möchten Sie weitere Informationen erhalten?

Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung eines Webinars an!

Kontrollgruppe

Wir möchten gerne untersuchen, wie Patienten unsere Produkte im Vergleich zur üblichen pharmazeutischen Versorgung erleben und schätzen. Zu diesem Zweck würden wir Patienten, die zum ersten Mal ein Nicht-Antidiabetikum mit den üblichen Informationen und Anleitungen erhalten, bitten, einen kleinen Fragebogen auszufüllen. Patienten können mit einem Flyer dazu aufgefordert werden, in welchem der Fragebogen und die Teilnahmemodalitäten erläutert werden. Im Flyer finden Patienten einen QR-Code und einen Link, der zum Fragebogen führt. Alle Fragebögen werden vollkommen anonym verarbeitet. Sie werden die Flyer zusammen mit dem Tablet erhalten.

Fragen und Antworten aus den Webinaren

Das WATCHandtalk-Gespräch ist besonders geeignet, wenn jemand zum ersten Mal ein Medikament einnimmt. Das Apothekenpersonal kann aber immer selbst einschätzen oder nachfragen, ob jemand die wichtigsten Informationen zu einem Medikament (noch einmal) erhalten möchte, auch wenn er es schon einmal eingenommen hat. Der mitgelieferte Flyer beschreibt eine Reihe von Situationen, in denen unsere App eingesetzt werden kann.

Die WATCHandtalk-Anwendung kann auch verwendet werden, um jemandem nur ein beipackCLIP-Video zu senden. Dies ist eigentlich für jede Verordnung sinnvoll. Im Pilotprojekt kann nur ein Video über die WATCHandtalk-App gesendet werden, aber wie auch im E-Learning erwähnt, gibt es auch andere Möglichkeiten, nur ein Video zu senden.

Es war eine bewusste Entscheidung, dies nicht zu zeigen. Bei der Auswahl der unerwünschten Wirkungen wird natürlich die Häufigkeit berücksichtigt. In WATCHandtalk werden nur die häufigsten Nebenwirkungen gezeigt. Die Erfahrungen in den Niederlanden haben nicht gezeigt, dass das Anzeigen der Frequenz einen Mehrwert hat.

Sollte dies in Deutschland anders sein, werden wir es beim Roll-Out neu überdenken. Ihr Feedback ist uns immer herzlich willkommen.

Im Moment nicht. Der Patient erhält Informationen durch Piktogramme in der Apotheke und durch ein animiertes Video für zu Hause. Alle Informationen werden im Namen der Apotheke zur Verfügung gestellt. Ab 2022 wird es WATCHyourjourney geben, das Patienten über einen automatischen Nachrichtendienst strukturell bei der Anwendung ihrer Medikamente unterstützt.

Ja, damit haben wir eine Menge Erfahrung. Die Akzeptanz bei der älteren Patientengruppe ist, zumindest in den Niederlanden, sehr hoch. Wir arbeiten jeden Tag hart daran, unsere Anwendung und Videos so zugänglich wie möglich zu machen. Gerade für diese Gruppe ist es schön, einen direkten Link zum richtigen Video zu erhalten. Dann muss der Patient nur noch auf den Link klicken und bekommt automatisch das richtige Video angeboten. Das macht beipackCLIP so nützlich, auch für ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen. Die Suche nach Informationen ist oft schwierig, aber mit beipackCLIP müssen Sie das nicht. Und um auf Nummer sicher zu gehen, gibt es zu jedem Bildschirm der beipackCLIP-Anwendung eine Video-Darstellung, die erklärt, was zu erwarten ist oder was auf diesem Bildschirm passieren soll.

Wir sehen in den Niederlanden, dass immer mehr ältere Menschen Zugang zum Internet und einem Smartphone haben. Im Jahr 2019 hatten in den Niederlanden 77 % der Altersgruppe 75+ zu Hause Zugang zum Internet. Die aktuelle Situation mit COVID hat für weiteren Zuwachs gesorgt, denn ein Smartphone ist derzeit eine der wenigen Möglichkeiten, mit Kindern oder Enkeln in Kontakt zu bleiben.

beipackCLIP ist über das Internet nicht frei verfügbar. beipackCLIP wird Patienten immer in der Apotheke angeboten und genau das ist der Vorteil. Auf diese Weise vertraut der Patient den Informationen und wird motiviert, die Informationen anzunehmen. Das Versenden eines arzneimittelspezifischen Links zu einem beipackCLIP -Video per E-Mail (und bald auch QR-Code) ist viel effektiver als ein allgemeiner Hinweis auf der beipackCLIP-Website. Wenn ein Patient auf die Website geht, muss er zunächst eine Reihe von Schritten durchlaufen. Sprachauswahl, Apothekenauswahl, Suche nach dem Medikament, etc. Wenn die Apotheke unsere Anwendungen wie WATCHandtalk nutzt und einen arzneimittelspezifischen Link bereitstellt, muss der Patient diese zusätzlichen Schritte nicht durchlaufen, was enorm dazu beiträgt, Informationen zugänglich zu machen, was besonders für Patienten mit eingeschränkter Gesundheitskompetenz wichtig ist.

Wenn das Pilotprojekt erfolgreich ist, werden wir WATCHandtalk und beipackCLIP so schnell wie möglich verfügbar machen. Anfänglich für 80 % aller Verordnungen. Wir erwarten, dass wir dies im Oktober 2021 erreichen werden. Danach werden wir die Abdeckung schrittweise auf 95 % erweitern.

Als Teilnehmer am WATCH-Projekt erhalten Sie zu gegebener Zeit ein attraktives Angebot von uns. Ab Januar 2022 wird WATCHyourjourney hinzukommen, ein Service, bei dem Patienten strukturell automatisierte Nachrichten erhalten, um ihre Therapietreue zu fördern. Dieser Service hat auch große Bedeutung für die Kundenbindung.

Nach erfolgreichem Abschluss des WATCH-Projekts kann jede Apotheke das Tablet behalten und die WATCHandtalk-App für Diabetes weiter nutzen.

Das ist auf Basis von Testergebnissen in den Niederlanden beschlossen worden. Für die Abschnitte „Anwendungshinweise“ und „Was sollten Sie beachten“ war es aufgrund der begrenzten Anzahl von Piktogrammen und deren Übersichtlichkeit nicht notwendig, eine Erklärung hinzuzufügen. Der Apotheker oder die Apothekenhelferin konnte dem Patienten in allen Fällen die richtige Erklärung geben. Da es jedoch viele Nebenwirkungen gibt, manchmal mit subtilen Unterschieden, wurde beschlossen, hier eine Beschreibung hinzuzufügen. Diese Beschreibung findet sich auch in der Zusammenfassung, die der Patient per E-Mail erhält.

Um Patienten, die eine andere Sprache sprechen, mit WATCHandtalk gut informieren zu können, werden wir auch andere Piktogramme mit einer Beschreibung versehen. Es ist noch nicht klar, ob dies während des WATCH-Projekts verfügbar sein wird.

Das Apothekenportal enthält eine Übersicht aller im WATCH-Projekt verwendeten Piktogramme inklusive einer Beschreibung. Ihr Feedback zu den Piktogrammen und der Verfügbarkeit einer Beschreibung ist immer herzlich willkommen.

Als Unternehmen des Gesundheitswesens arbeiten wir konform mit allen Regeln und Vorschriften der GDPR/DSGVO. Das ist nicht nur logisch, sondern auch entscheidend, denn eine Nichteinhaltung hätte verheerende Folgen für unser Unternehmen. In den Niederlanden arbeiten wir mit fast allen 2000 Apotheken, Krankenversicherungen und dem Gesundheitsministerium zusammen, so dass es für uns entscheidend ist, uns wirklich gut um den Datenschutz zu kümmern. Unsere Datenschutzpolitik wird von einem deutschen Datenschutzbeauftragten in München (PRW Consulting GmbH) geprüft und genehmigt.

Bei WATCHandtalk müssen die Kunden zustimmen, dass sie eine E-Mail von uns erhalten. Es ist wichtig zu wissen, dass die Benutzer im Pilotprojekt für uns völlig anonym sind. Die einzige persönliche Information, die wir erhalten, ist eine E-Mail-Adresse. Wir verwenden die E-Mail-Adresse nur, um die E-Mail mit dem Video-Link und 1 oder 2 Erinnerungen zu versenden, falls jemand das Video nicht angesehen hat. Wir tun dies, um die Nutzung zu verbessern und um mehr Patientenbewertungen zu erhalten. Nachdem wir die letzte E-Mail verschickt haben, wird die E-Mail-Adresse aus unseren Systemen entfernt. Für die erwähnten Erinnerungen kann man sich abmelden.

In Zukunft (aber nicht während des Pilotprojekts) werden wir dem Patienten die Möglichkeit geben, ein Benutzerkonto bei uns anzulegen. In diesem Moment wird der Patient darüber informiert, was das in Bezug auf den Datenschutz bedeutet.

Im Zusammenhang mit Google Analytics geben wir keine personenbezogenen Daten an Google weiter. Wir verwenden Google Analytics nur, um unsere Website und Arbeitsabläufe zu verbessern. Dies ist auch in unserer Datenschutzerklärung für Nutzer (Patienten) erwähnt. Diese finden Sie unter www.beipackclip.de.

In einem der E-Learning-Kapitel besprechen wir das Thema “Datensicherheit”. Das E-Learning ist im Apothekenportal verfügbar.

Auch hier haben wir sehr positive Erfahrungen gemacht. Untersuchungen zeigen, dass 95% der Bevölkerung unsere Videos verstehen. Für 5% der Bevölkerung sind unsere Videos immer noch zu schwierig oder nicht zugänglich. Bei der Entwicklung von beipackCLIP wurde viel Wert auf gefährdete Gruppen gelegt, wie z. B. Menschen mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen oder Menschen, die eine andere Sprache sprechen. Sowohl die Anwendung als auch die Videos wurden von diesen gefährdeten Gruppen ausgiebig getestet und dann auf Basis der Testergebnisse weiter verbessert. All dies hat dafür gesorgt, dass beipackCLIP es fast jedem ermöglicht, Arzneimittelinformationen zu verstehen.

Ab dem Moment, in dem eine Sprachauswahl in WATCHandtalk getroffen wird, werden alle für den Patienten relevanten Informationen in dieser Sprache angezeigt. Die Themen in WATCHandtalk, die E-Mail, die Anwendung, das Video, etc. Indem man diese Gruppe in ihrer eigenen Sprache anspricht, werden sie auch in positiver Weise in ihre Medizin eingeführt, was eine gute Anwendung fördert. Die im Pilotprojekt verfügbaren Sprachen sind Deutsch, Englisch, Türkisch und Niederländisch. Später sind auch Polnisch, Russisch, Französisch, Arabisch und Ungarisch geplant.

Während des Pilotprojekts arbeitet die Apotheke mit einer etwas eingeschränkten Funktionalität, um die Komplexität zu reduzieren. Das ist der Grund, warum es für Patienten ohne E-Mail-Adresse etwas schwierig ist, an dem Pilotprojekt teilzunehmen.

Wenn Sie aber – auch während des Pilotprojektes – beipackCLIP Patienten ohne E-Mail zukommen lassen möchten, können Sie dem Patienten immer raten, www.beipackclip.de zu nutzen. Dort findet der Patient seinen beipackCLIP, muss aber eine ganze Reihe von Eingaben selbst machen (Ort und Name Apotheke, Geschlecht, Alter, Medikament, Indikation), um zu dem Bildschirm zu gelangen, auf dem er das Video seines Medikamentes ansehen kann. Nach unserer Erfahrung ist dies kein guter Service aber immer eine Möglichkeit.

Falls Sie in der Apotheke einen speziellen Raum haben, in dem ein Patient einen Computer benutzen kann, dann können Sie eine individuelle Gmail-Adresse anlegen und den beipackCLIP-Link an diese Adresse senden. Wenn der Patient auf den Link in dieser E-Mail klickt, kann er das Video auf dem Computer in der Apotheke ansehen.

Wenn wir WATCHandtalk und beipackCLIP in Deutschland einführen, wie geplant für Oktober 2021, werden auch andere Wege der Verteilung und Funktionalität zur Verfügung stehen, wie QR-Codes oder die Ansicht von beipackCLIP direkt in WATCHandtalk. Dann ist eine E-Mail-Adresse nicht mehr erforderlich.

Nein, wir führen keine Prüfung auf Wechselwirkungen und Gegenanzeigen durch. Eine der Seiten in WATCHandtalk ist jetzt so eingerichtet, dass die Apotheke sie nutzen kann, um zu erklären, wie wichtig es ist, dass Patienten alle Informationen über ihre Medikamente mit der Apotheke teilen, damit die Apotheke eine richtige Arzneimittelüberwachung durchführen kann. In den Niederlanden bieten wir jetzt Interaktionsberatung in der App WATCHandtalk an, unterstützt durch Piktogramme. Die Apotheke ist selbstverständlich für die Arzneimittelüberwachung zuständig, aber wir können die verschiedenen Beratungsarten mit WATCHandtalk unterstützen.

Die Kontrollgruppe soll Patienten umfassen, die von ihren Apotheken auf die bisherige Weise (ohne WATCHandtalk oder beipackCLIP) über ihr neues Medikament informiert wurden. Dies kann ein Medikament gegen Asthma sein, aber auch ein Antibiotikum. Durch die Einbeziehung einer Kontrollgruppe in das Pilotprojekt können wir den Mehrwert unserer Lösungen in Deutschland besser analysieren. Zum Beispiel werden beide Gruppen gefragt, ob sie alle Informationen der Apotheke verstanden haben und ob sie das Medikament sicher anwenden können.

Den Fragebogen für die Kontrollgruppe finden Sie hier: https://www.careanimations.de/befragung/

Der Fragebogen für die aktive Gruppe ist in der beipackCLIP-Anwendung, im interaktiven Video-Bildschirm, enthalten. Sie können es sich selbst ansehen, indem Sie sich ein Video in beipackCLIP anschauen.

Wir gehen davon aus, dass dies innerhalb von 2 bis 4 Monaten möglich sein sollte.  Wenn eine Apotheke ihre Patientenzahl erreicht hat, dann kann die Apotheke gerne auch weiterhin WATCHandtalk und beipackCLIP verwenden.

Sie können alle Patienten, die Antidiabetika einnehmen, für das Pilotprojekt ansprechen. Wenn es sich um ein neues Antidiabetikum handelt, dann führen Sie das WATCHandtalk-Interview durch. Wenn jemand dies nicht möchte oder das Medikament schon lange einnimmt, können Sie ihm ein beipackCLIP-Video direkt aus der WATCHandtalk-Anwendung schicken. Eine verständliche Darstellung der Packungsbeilage wie wir sie über beipackCLIP zur Verfügung stellen, kann auch nach längerer Zeit noch hilfreich sein. Zusätzlich liegt jedem beipackCLIP ein medikamentenspezifisches Anleitungsvideo bei. Dies ist besonders bei den Insulin- und GLP1-Pens sinnvoll. Das Ansehen eines Videos zur Gebrauchsanweisung kann sehr hilfreich sein. Mit der Zeit können sich, besonders bei einem komplizierten Produkt, Fehler einschleichen. Der beiliegende Flyer beschreibt eine Reihe von Situationen, in denen unsere App eingesetzt werden kann.

Für das Pilotprojekt haben wir Deutsch, Türkisch, Niederländisch und Englisch gewählt. Im Falle eines erfolgreichen Projekts werden wir mit den Apothekerkammern sprechen, um herauszufinden, welche weiteren Sprachen wir in Deutschland anbieten könnten. Es ist zu erwarten, dass Polnisch dazu gehören wird.